Wie schon in meinem Messevorbericht erwähnt, sollte sich die Buchmesse in diesem Jahr ganz anders gestalten, als im Vorfeld geplant.
Statt schon donnerstags zu Sarah in den Buchladen am Freiheitsplatz zu fahren und Freitag mit ihr und Tine gemeinsam die Messe zu besuchen und Samstag dann nochmal mit Tine und Eva, ließen mich aktuelle Umstände die Entscheidung treffen, nur am Messefreitag den Weg nach Frankfurt auf mich zu nehmen. Im Nachhinein bin ich zwar sehr traurig meine lieben Freundinnen nicht gesehen und an einigen interessanten Programmpunkten am Samstag nicht teilgenommen zu haben, aber ein Tag Buchmesse ist für Schwangere tatsächlich auch ausreichend.
Der Freitag war auch so unglaublich toll, herzlich, interessant und inspirierend, dass es mich für ganz vieles entschädigt hat.
Da ich zur Zeit leider sehr viele Autofahrten unternehmen muss, entschied ich mich kurzerhand mit dem Zug zur Messe zu fahren. Für mich - mit der Orientierung einer Bratwurst ausgestattet - schon eine kleine Herausforderung, denn den Weg vom Bahnhof zur Messe musste ich laufen. Trotz sehr nettem Gespräch mit einem Velotaxifahrer, lehnte ich diese Art der Fortbewegung aber doch ab. Dafür bin ich viel zu geizig.
Auf der Buchmesse angekommen, drehte ich zunächst eine gemütliche Runde durch Halle 3.0, in der um 11 das Bloggertreffen der Verlagsgruppe Randomhouse stattfinden sollte. Kurz vor 11 schlich ich schon ein bisschen durch deren üppigen Messestand und traf dort eine meiner Lieblingsautorinnen: Patty Spychalski. Wir plauderten kurz miteinander und verabredeten uns für später auf einen Kaffee. Dann begegnete ich der netten Daggi, die mir ein bisschen traurig berichtete, dass ihr Interview mit einer Autorin stattfinden sollte, die sie gar nicht kennt. Ich erzählte ihr, dass ich Bernhard Aichner für meine Fragen zugeteilt bekommen hätte (jeder Blogger bekam mit der Anmeldebestätigung zwei Fragen für einen der teilnehmenden Autoren), dass dieser zwar sehr attraktiv sei, ich aber nur ganz, ganz selten Krimis lese. Daggi entpuppte sich als Aichner Leserin und Fan und so bot ich ihr an zu tauschen, denn mir ist die junge österreichische Autorin Cornelia Travnicek dank einer Lovelybooks Leserunde nicht ganz unbekannt.
Zur verabredeten Zeit füllte sich der Randomhousestand, ein Durchkommen war kaum möglich und ich stellte mir die Frage, wie die Verlagsmitarbeiter diesen Hühnerhaufen dieses Chaos sortieren wollten. Jeder der teilnehmenden Autor*innen wurde seinem Genre zugeordnet und durfte den dafür markierten Platz einnehmen. Alle Autoren standen geduldig allen Teilnehmern zur Verfügung, doch die meisten wurden von den entsprechenden Interviewern belagert. So nutzte ich die Gunst der Stunde und führte ein kurzes und sehr interessantes Gespräch mit Lilli Beck über ihren Roman "Glück und Glas", die darin beschriebenen Lebensumstände, wie sie selbst die Fortschritte der Zeit erlebt hat und wie schwer es war, nach dem Krieg wieder in ein halbwegs normales Leben zurückzukommen.
Dann stürzte ich mich auf Kathrin Weßling, deren Roman "Morgen ist es vorbei" am Wochenende mit Begeisterung gelesen habe. Eine extrem coole und lässige junge Autorin, die ganz nett für Fotos und ein Gespräch darüber, ob ihr Buch über "die Fragilität der Liebe" nun traurig ist oder nicht, zur Verfügung stand. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass sie mir mein Exemplar auch noch so nett signiert hat.
Nach einem kurzen Geplauder Alex, mit der ich ja nun schon zwei Leserunden veranstaltet habe, die ich aber bisher nur einmal kurz treffen konnte, drängelte ich mich dann zu Cornelia Travnicek vor. Nachdem wir eher belanglos geplaudert haben und sie mir meine Fragen beantwortet hat, kamen wir auf ihre Bücher zu sprechen. Ich erzählte ihr, dass ich ihr Debüt "Chucks", das vor vier Jahren erschienen ist, gelesen und nicht gemocht habe. Wir kamen ins Gespräch woran es gelegen haben könnte und Cornelia Travnicek verhielt sich trotz der Kritik sehr offen. Da vier Jahre eine lange Spanne ist, in der sich nicht nur Autoren, sondern auch Leser weiterentwickeln, bot sie mir an, mir das Buch nochmals über ihren Pressekontakt ihres Verlags zur Verfügung zu stellen, wenn ich mich im Gegenzug für einen Re-Read erwärmen könnte. Eine sehr faire Vereinbarung, die ich gerne eingehe. Ich finde es wirklich toll, dass die Autorin sich in dieser Form mit ihren Lesern auseinandersetzt, auch auf die Gefahr hin, dass es mir möglicherweise immer noch nicht gefällt.
Dann ein großer Fangirl Moment. Ein Gespräch mit BERNHARD HENNEN!
Ich habe seine Elfenromane verschlungen, geliebt, gelebt.
Und was soll ich sagen: er ist so, so, so sympathisch!
Natürlich, nett und aufgeschlossen.
Wir haben ein wirklich tolles Gespräch über Bücher (die Verrücktheit einer Modernisierung aufgrund einer Neuauflage), Schwangerschaft und den Reitunterricht seiner Tochter geführt. Es war fantastisch!!
Nach dem Blog'n'Talk drehte ich noch eine kleine Runde durch Halle 3.0 und kehrte beim Edel Verlag ein. Dort bereitete Karla Paul sich gerade auf ein Interview vor, was viele Neugierige anlockte. Ich führte kurz ein Gespräch mit der sehr netten Edel EBooks Mitarbeiterin Laura Sonnefeld, die mir eine der schönen "Edel & Wild" Jutebeutel schenkte (yeah!).
Kurz drauf mein persönliches Messehighlight: Kaffe trinken mit Patty Spychalski. Seit Jahren bin ich eine begeisterte Leserin ihrer Romane und liebe unsere anschließenden Gespräche darüber. Patty ist sehr echt und einfach ein toller Mensch.
Ich kann ihr gegenüber nicht nur Lob äußern, sondern auch meine Kritik. Und das mag ich sehr an ihr.Wir hatten eine tolle Zeit. Haben über belangloses wie tiefgründiges gesprochen und beide das Gefühl gehabt, dass wir uns schon seit langer Zeit kennen. Es war perfekt.
Schade, dass uns so viele Kilometer trennen.
Dann schon das nächste Bloggertreffen. Simone Dalbert vom Blog Buchgeflüster hatte in Kooperation mit den Verlagen Heyne und Atlantik das orbanism space für uns geblockt (nicht gebloggt). Dort versammelten sich viele bekannte und unbekannte Bloggesichter mit der Möglichkeit des Kennenlernens und Austauschs. Es war wirklich toll Büchermenschen zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe, und diejenigen, die ich bisher nur via Social Media kannte, einmal persönlich zu treffen. Es waren wirklich nette Gespräche und ich habe die Zeit sehr genossen.
Leider gibt es immer noch die ein oder andere Bloggerin, die ich super gern getroffen hätte. Aber es waren einfach viel zu viele Menschen da, um jeden einzelnen sehen zu können.
Fotos konnte ich dann leider auch keine mehr machen, da sich mein Akku in rasantem Tempo der Leere näherte und ich noch eine Fahrt mit derunzuverlässigen Deutschen Bahn vor mir hatte.
Bevor ich mich mit dem Zug wieder vom Messetrubel und Frankfurt verabschiedete, unternahm ich noch die ein oder andere Stippvisite bei verschiedenen Verlagen, um dort noch mit den Pressemitarbeitern zu plaudern, die meinen Blog und mich immer so nett betreuen. Dabei konnte ich schon einige vielversprechende Neuerscheinungen entdecken.
An materiellem habe ich (außer Schokolade) in diesem Jahr fast nichts mitgenommen. Keine Leseproben, keine Goodie Bags. Trotz meines riesen großen Rucksacks, war es mir mit meinem Babybauch zu anstrengend auch noch weitere Sachen zu tragen.
Mein Fazit der Buchmesse:
Ich habe unglaublich nette, liebe und herzliche Menschen getroffen, viele unfassbar großartige Momente erlebt.
Es war einfach wundervoll und ich bin jetzt schon traurig, dass ich im März nicht nach Leipzig fahren kann. Zum Glück hat die liebe Primeballerina schon wieder eine Leseparty angekündigt ... ;)
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Großer Spaß mit Cornelia Travnicek |
Dann ein großer Fangirl Moment. Ein Gespräch mit BERNHARD HENNEN!
Ich habe seine Elfenromane verschlungen, geliebt, gelebt.
Und was soll ich sagen: er ist so, so, so sympathisch!
Natürlich, nett und aufgeschlossen.
Wir haben ein wirklich tolles Gespräch über Bücher (die Verrücktheit einer Modernisierung aufgrund einer Neuauflage), Schwangerschaft und den Reitunterricht seiner Tochter geführt. Es war fantastisch!!
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Der großartige Bernhard Hennen. Man sieht mir den Glücksmoment vielleicht auch ein bisschen an ... |
Nach dem Blog'n'Talk drehte ich noch eine kleine Runde durch Halle 3.0 und kehrte beim Edel Verlag ein. Dort bereitete Karla Paul sich gerade auf ein Interview vor, was viele Neugierige anlockte. Ich führte kurz ein Gespräch mit der sehr netten Edel EBooks Mitarbeiterin Laura Sonnefeld, die mir eine der schönen "Edel & Wild" Jutebeutel schenkte (yeah!).
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Das Logo des Verlags ist genial!! |
Kurz drauf mein persönliches Messehighlight: Kaffe trinken mit Patty Spychalski. Seit Jahren bin ich eine begeisterte Leserin ihrer Romane und liebe unsere anschließenden Gespräche darüber. Patty ist sehr echt und einfach ein toller Mensch.
Ich kann ihr gegenüber nicht nur Lob äußern, sondern auch meine Kritik. Und das mag ich sehr an ihr.Wir hatten eine tolle Zeit. Haben über belangloses wie tiefgründiges gesprochen und beide das Gefühl gehabt, dass wir uns schon seit langer Zeit kennen. Es war perfekt.
Schade, dass uns so viele Kilometer trennen.
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Signierte Bücher ♥ |
Dann schon das nächste Bloggertreffen. Simone Dalbert vom Blog Buchgeflüster hatte in Kooperation mit den Verlagen Heyne und Atlantik das orbanism space für uns geblockt (nicht gebloggt). Dort versammelten sich viele bekannte und unbekannte Bloggesichter mit der Möglichkeit des Kennenlernens und Austauschs. Es war wirklich toll Büchermenschen zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe, und diejenigen, die ich bisher nur via Social Media kannte, einmal persönlich zu treffen. Es waren wirklich nette Gespräche und ich habe die Zeit sehr genossen.
Leider gibt es immer noch die ein oder andere Bloggerin, die ich super gern getroffen hätte. Aber es waren einfach viel zu viele Menschen da, um jeden einzelnen sehen zu können.
Fotos konnte ich dann leider auch keine mehr machen, da sich mein Akku in rasantem Tempo der Leere näherte und ich noch eine Fahrt mit der
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Gemeinsam mit der lieben Anka :) |
An materiellem habe ich (außer Schokolade) in diesem Jahr fast nichts mitgenommen. Keine Leseproben, keine Goodie Bags. Trotz meines riesen großen Rucksacks, war es mir mit meinem Babybauch zu anstrengend auch noch weitere Sachen zu tragen.
Mein Fazit der Buchmesse:
Ich habe unglaublich nette, liebe und herzliche Menschen getroffen, viele unfassbar großartige Momente erlebt.
Es war einfach wundervoll und ich bin jetzt schon traurig, dass ich im März nicht nach Leipzig fahren kann. Zum Glück hat die liebe Primeballerina schon wieder eine Leseparty angekündigt ... ;)