10.03.21

Neue Bücher | Eingeschlossen in der Buchhandlung



Beim letzten Besuch in der Buchhandlung vor dem zweiten Lockdown, nahm ich mir von dort einen kleinen Notizzettel mit, der für die Möglichkeit sich nach Feierabend in der Buchhandlung einschließen zu lassen, warb. 

Letzten Samstag setzten wir diese Möglichkeit um. Die Räubertochter und ich gemeinsam mit einer Freundin und deren Kinder, die etwa im gleichen Alter sind. Für uns alle war es ein absolutes Event, das schon Tage vorher für Aufregung sorgte. Und das nicht nur bei den Kindern.

Als wir eintrafen standen Snacks und Getränke bereit und der Duft von Büchern schlug uns entgegen.  Nach einer kurzen Einweisung der noch anwesenden Buchhändlerin, die wenige Zeit später die Räumlichkeiten verließ, konnten wir losstöbern. Traumhaft, so ganz ohne fremde Menschen in der Buchhandlung.



Die Kinder waren noch so aufgeregt, dass sie wenig zur Ruhe kamen. Freuten sich aber auch sehr darüber, dass sie in so viele Bücher reinschauen konnten und dass wir ihnen vorlasen. Sie spielten verstecken und fangen, was in der leeren Buchhandlung besonders Freude machte.

Ich hätte mir ein kleines bisschen mehr Ruhe und Stöberzeit gewünscht. Etwas mehr die Möglichkeit mich einfach mal mit den Büchern hinzusetzen und zu lesen. Das war mit den Kindern nicht so möglich, trotzdem sind wir froh, dass sie dabei waren und mal etwas anderes erleben konnten, als der Corona-Alltag gerade bietet.



Am Ende des Abends musste ich meinen Bücherstapel noch mal fleißig aussortieren, da ich einfach viel zu viele Bücher ausgewählt hatte (Überraschung!). Übrig blieben:

 "Die Leben der Elena Silber" von Alexander Osang, das durchwachsene Kritiken bekam, aber als Generationenroman genau in mein Beuteschema passt

"Was wir Frauen wollen" von Isabel Allende (Übersetzung: Svenja Becker), ein feministisches Sachbuch der chilenischen Autorin, die ich schon über Jahre sehr bewundere. Allende ist seit Jugend an politisch aktiv und agiert feministisch.

"Der Orden des geheimen Baumes 01. Die Magierin" von Samantha Shannon (Übersetzung: Wolfgang Thon) ist eine Empfehlung meiner lieben Freundin Tine und meiner Reihenchallenge Partnerin Steffi. Ich freue mich sehr aufs Abtauchen in eine neue Fantasywelt.

"Das Gartenjahr" von Ian Spence, schon länger suche ich nach einem Gartenbuch, das mir erklärt, was ich in welchem Monat zu tun habe. Dieser dicke Klopper, der jedem Monat eine ausführliche Rubrik widmet, in der über alles im Garten gesprochen wird, ist mit 22,00 € ein echter Schnapper. Wer sich nur mit Nutzgarten oder nur mit Rosen / Hecken / Stauden etc. beschäftigen möchte, sollte sich ein Fachspezifisches Buch holen, aber für die Querbeet-Gärtnerin wie ich es bin, ist es super passend.

Für meine Kinder gabs ein Paw Patrol (*nerv*) Buch mit Comics, Stickern und Ausmalseiten und "Borst vom Forst will hoch hinaus" von Yvonne Hergane und Wiebke Rauers, ein lustiges und niedliches Abenteuer des kleinen Frischlings Borst.



Kommentare:

  1. Oh wie schön und was für ein Abenteuer! Natürlich wäre es ohne Kinder relaxter gewesen, aber das war sicher ein einmaliges Erlebnis für die Kleinen. Ich wünschte hier bei mir gäbe es auch so eine Möglichkeit.
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    2. Liebe Martina,

      ja, die Kinder hatten so eine Freude. Mein großes Mädchen ist so ein richtiges Bücherkind und kann sich total in Geschichten verlieren. Aber fangen spielen im leeren Laden ist auch nicht zu verachten ;) Wir werden das auf jeden Fall ohne Kinder wiederholen :D

      Beste Grüße,
      Nanni

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  2. Hi Nanni,
    das ist ja eine schöne Sache! Ich stelle mir das (mit genug Ruhe ;)) auch sehr cool vor und garantiert würde ich auch mit zu vielen Büchern nach Hause gehen. :D Leider habe ich das hier noch bei keiner Buchhandlung gesehen...
    Liebe Grüße
    Alica

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    1. Liebe Alica,
      nächstes Mal gehe ich nur mit Begleitpersonen über 18 ;)
      Ich habe bei Instagram mal nachgefragt, ob wer Buchhandlungen kennt, die das anbieten, aber es sind nur 3 genannt worden. Schade, aber hat sicher auch was mit Vertrauen zu tun.
      Liebe Grüße,
      Nanni

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  3. Oh, was für eine tolle Idee. Ich wünschte mir, dass es in Wien auch so etwas gäbe. Dass du gern etwas mehr Ruhe zum Stöbern gehabt hättest, kann ich mir vorstellen, aber anscheinend hast du ja trotzdem eine schöne Auswahl gefunden.

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    1. Während des Studiums habe ich oft in den Freistunden in der Mayerschen oder Hugendubel gesessen und einfach in Ruhe gelesen. Das war so toll. Nächstes Mal dann ohne Kinder mit ganz viel Lesezeit ;) Wobei ich den Kindern echt gönne, dass sie mal was erlebt haben...

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